Licht, Luft & Lamelle: Japanisch inspirierte Haustür 

Konzept: Der Austausch einer ungedämmten Haustür aus den 1970er Jahren, die Probleme mit Kältebrücken und Kondenswasserbildung hatte, führte zu einer maßgeschneiderten Neuentwicklung. Da der Markt hauptsächlich unbefriedigende Lösungen aus Kunststoff oder Stahl bot, entstand ein Entwurf, der Handwerk, Ästhetik und smarte Funktion vereint. 

Herausforderung: Es galt, eine Balance zwischen Offenheit und Sicherheit zu finden. Der Zugang durch einen attraktiven Garten lud dazu ein, Innen und Außen zu verbinden und Tageslicht ins Haus zu holen – ohne jedoch den Einbruchschutz zu vernachlässigen. Standardlösungen scheiterten an diesem Anspruch zwischen Form und Funktion. 

Design & Lösung  

  • Inspiriert von Reisen durch Japan und dem dortigen Umgang mit Holz und Lamellen, wurde eine Tür entwickelt, die mehr ist als nur ein Eingang.

  • Fenster-im-Tür-Prinzip: Der Clou ist der Glaseinsatz, der sich unabhängig vom Türblatt wie ein Fenster nach innen öffnen lässt. Solide Holzlamellen an der Außenseite sorgen dabei für Sicherheit: Sie lassen Licht, Luft und das „Gartengefühl“ herein, bilden aber eine Barriere für streunende Katzen.

  • Komplexe Detaillierung: Um eine kohärente, ruhige Optik zu gewährleisten, war die Abstimmung von Dicke und Abstand der Lamellen essenziell. Konstruktiv wurde zudem sichergestellt, dass alle Glasflächen einfach zu reinigen sind. 

  • Smarte Technik: Trotz der traditionellen Anmutung ist die Tür technisch auf dem neuesten Stand – inklusive eines diskret verbauten „Keyless Entry“-Systems, das sich unsichtbar in die ästhetische Einheit aus Schloss und Beschlägen einfügt.  

Ressourcen: Türbeschläge: FSB in Dunkelbronze https://www.fsb.de/, Zutrittslösung Fingerprint: ekey.net, Türenbau: Schreinerei Binanzer, Wankheim https://www.schreinerei-binanzer.de/  

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After

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